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10.03.2017, 17:12 Uhr
Zahlreiche Schulen in Garbsen und in der Wedemark leiden unter Lehrermangel
An zahlreichen Schulen in Garbsen und der Wedemark ist laut der CDU-Landtagsabgeordneten Editha Lorberg die Unterrichtsversorgung dramatisch niedrig. Damit fehle die Grundlage für eine gute Bildung.

Lorberg wirft der rot-grünen Landesregierung vor, nicht frühzeitig und nachhaltig  gegen die sinkende Unterrichtsversorgung vorgegangen zu sein. Nach Auskunft des Kultusministeriums ist die Lage in Garbsen besonders dramatisch an der Caroline-Herschel-Schule (95,3 %), der IGS Garbsen (96,1 %), der ILMASI-Schule (96,5 %), der Ratsschule (97,5 %), der Grundschule Horst (97,7 %), der Realschule Berenbostel (98,0 %) und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Berenbostel (97,6 %) sowie in der Wedemark an der Förderschule Unter den Eichen (93,3 %), Grundschule Bissendorf (94,5 %), Grundschule Elze (98,2 %), Grundschule Hellendorf (98,2 %), Konrad-Adenauer-Schule (98,4 %) und die IGS Wedemark (98,7 %). Die aufgeführten Schulen haben eine Unterrichtsversorgung zwischen 95,3 % und 98,7 %. Bei einer Versorgung unter 100 % könne der Lehrermangel nicht ausgeglichen werden und so käme es zwangsläufig zu massivem Unterrichtsausfall. Erst bei einer Unterrichtsversorgung von über 100 % könne durchgehend Bildung und Betreuung über den gesamten Vormittag sichergestellt werden. "Landesweit liegt die Unterrichtsversorgung bei 98,9 %. Das ist der schlechteste Wert seit 15 Jahren", erklärt die Abgeordnete. Nun müsse man davon ausgehen, dass im laufenden Schuljahr rund 600.000 Schulstunden an unseren allgemein bildenden Schulen nicht erteilt werden können, weil die Lehrkräfte fehlen. Lorberg ärgert sich zudem über die rot-grüne Verweigerungshaltung gegenüber den konstruktiven Vorschlägen der CDU-Landtagsfraktion, die unter anderem, eine langfristige Imagekampagne für den Lehrerberuf und eine Dorfschulprämie für Grundschulleitungen im ländlichen Raum gefordert hat. Die mangelhafte Unterrichtsversorgung an einigen Garbsener und Wedemärker Schulen zeige, dass die Kultusministerin Heiligenstadt nicht in der Lage sei, große Lücken im Pflichtunterricht zu schließen. "Die Leidtragenden dieser verfehlten Kultuspolitik sind unsere Schülerinnen und Schüler. Rot-grün bekommt den Lehrermangel nicht in den Griff", so Editha Lorberg abschließend.